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Mein Name ist Paul Ruppelt. Ich bin am 26.10.2004 im Marienkrankenhaus der schönen Hansestadt Lübeck zur Welt gekommen. Ich war 53 cm groß, wog 3540  Gramm und hatte einen Kopfumfang   von 33 cm. Und so sah ich aus:

 


Zu diesem Zeitpunkt schien noch alles "normal" zu sein. Gut, ich habe zwar die Flasche bevorzugt und, wie man mir jetzt nachsagt, meine Eltern mit pausenlosem Schreien auf Trab gehalten, aber sonst.....  Der 14.03.2005 änderte mein Leben und das meiner Eltern. Eigentlich sollte ich mir beim Kinderarzt nur eine harmlose Impfung abholen, doch dieser schickte meine Mama mit einer schrecklichen Diagnose und einer sofortigen Einweisung in die Kinderklinik Lübeck nach Hause. Meine erste Diagnose lautete: Angelman-Syndrom. Es folgten zahlreiche Untersuchungen, Analysen und Diagnostiken. Doch gefunden wurde nichts. Auch das Angelman-Syndrom wurde nicht bestätigt. Die Ärzte haben nur eine Spur, das MRT. Beim MRT hat sich rausgestellt, dass ich eine Hirnvolumenminderung habe, folgendes steht im Befund: "Globale Hirnvolumenminderung frontal betont und deutlich ausgeprägt beidseits temporal. Fokale Parenchymläsionen bestehen nicht. Regelrechtes Reifungsstadium. Keine sichtbaren Fehlbildungen." Was tun? Für meine Eltern brach von jetzt auf gleich eine Welt zusammen. Doch es gab nur zwei Möglichkeiten, entweder den Kopf in den Sand stecken,oder was tun. Wir alle haben uns für das "was tun" entschieden. Die Ärzte haben neue Diagnosen aufgestellt und Prognosen abgegeben, meine Eltern verrückt gemacht und mich mit endlosen Untersuchungen vom Mittagsschlaf abgehalten.  Doch irgendwann war es genug. Meine Eltern haben sich nun dazu entschieden  nicht mehr weiter zu forschen. Ändert es was, wenn man weiß was ich habe? Nein, dadurch werde ich auch nicht "gesund". Wir kümmern uns nun um das "jetzt". Ich bekomme Therapien die mir "jetzt" weiterhelfen und mir "jetzt" gut tun. Natürlich schaut Mama mit einem Auge was im nächsten Jahr sein könnte, doch den Stress von damals tun sich Sie und Papa nicht mehr an. Mama und Papa sagen immer: "Wir sind und wollen Eltern bleiben und Paul soll wie ein normales Kind aufwachsen. Wir sind viel unterwegs und machen viele Therapien, doch zu Hause ist er ein 13-jähriger Junge, ein Kind eben und das soll auch so bleiben."