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Nach nur 8 Monaten durfte Paul wieder zu seinem Papito. Ermöglicht hat dieses die Hannelore Grabe Stiftung aus Brackwede und natürlich die vielen Spender die diese Stiftung unterstützen. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Spendern und der Hannelore Grabe Stiftung ganz herzlich bedanken.   

Nun war es soweit. Am 03.06.2009 ging es los. Diesmal sind wir mit dem Auto nach Amsterdam gefahren und von da aus ging es dann direkt nach Curacao. Etwas entspannter als beim letzten Mal stiegen wir in die Maschine und hofften, dass Paul alles gut übersteht.



Paul meisterte den Flug wieder ohne Probleme. Mit etwas Schlaf und aus dem Fenster gucken        hat er sich wundebar die Zeit vertrieben.





Als wir endlich auf Curacao angekommen sind, hatten wir wirklich das Gefühl nur kurze Zeit weg gewesen zu sein. Wir stiegen am Flughafen in unseren Leihwagen und wussten genau wie und wohin wir zu fahren hatten. Im Supermarkt kannten wir noch jedes Regal und das Resort, in dem wir untergebracht waren, war auch das selbe wie in 2008. Alles in allem, wir konnten sofort mit der karibischen Einstellung "easy going" anfangen und und ins zweite Therapie-Abenteuer stürzen.


 



Da waren sie wieder. Die Delfine. Bei dem Anblick wird einem gleich warm uns Herz und man bekommt feuchte Augen. Erst jetzt wurde uns klar, was für ein RIESEN GLÜCK wir hatten. Wir waren wieder hier, hier auf Curacao. Unglaublich.

Am Montag war es dann soweit. Paul durfte wieder zu seinem Papito. Diesmal begann die Therapie um 10.30 Uhr. Matthias war wieder Pauls Therapeut. Therapieverlauf wie in 2008. Zu Beginn die Vorbereitung. In dieser Zeit wurde mit Paul in separaten Raum geturnt. Dann ging es los zum Dock, wo Papito schon ungeduldig auf Paul wartete. Zuerst wurde am Dock weiter geturnt und auf die Wassertherapie vorbereitet. Endlich ging es zu Papito! Ja, das war der Augenblick der Augenblicke. Niemals, never ever, nicht mal im Traum haben wir damit gerechnet, dieses Bild so schnell wieder sehen zu dürfen. Paul und sein Papito. Ach, war das SCHÖN.

  





Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Paul hat auf Curacao mit dem Främdeln angefangen und wollte nur bei Mama und Papa sein) sind Paul und Papito wieder ein Team geworden. Es war unglaublich zu sehen wie Papito sich um Paul bemüht und wirklich alles versucht hat, um Pauls vollste Aufmerksamkeit zu bekommen. Matthias hat Paul und Papito einfach machen lassen. Es war eine unglaublich intensive Zeit. Alle am Dock waren still und verfolgten Paul und Papito im Wasser.  Es war so Besonders. Wir sahen, wie Paul und Papito eine Einheit wurden.  Papito ist so gefühlvoll auf Paul eingegangen, hat ihm jeden Wunsch von den Lippen abgelesen. Es war der Wahnsinn, was Papito aus Paul rausholen konnte.















Leider verging die wundervolle Zeit wieder viel zu schnell. Schon bald hatten wir den 20.06.2009 und es hieß Abschied nehmen. Diesmal fiel uns der Abschied viel, viel schwerer. Es flossen Tränen.










An dieser Stelle wollen wir uns für die tollen zwei Wochen beim gesamten Team vom CDTC bedanken. Wir haben uns wieder sehr wohl und gut aufgehoben gefüllt. Danke an Matthias, Pauls Therapeuten und an Sonya die Delfintrainerin. Ihr habt wirklich einen super Job gemacht. Ein besonderer Dank gilt Papito. Er hat im Wasser, zusammen mit Paul, für unvergessliche Augenblicke gesorgt. 

Pauls Fortschritte nach der Therapie sind enorm. Paul hat in der Wahrnehmung wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Paul ist immer mehr in der Lage Emotionen zu zeigen. Er hat großen Willen sich z.B. zurück auf den Rücken drehen zu wollen und wenn es ihm nicht gelingt wird er richtig sauer. Er zeigt immer deutlicher wen er mag und wen nicht. Er bestimmt auch immer mehr was mit ihm und zu welchem Zeitpunkt gemacht werden darf. Seine Kopfkontrolle, sein Stütz und seine aufrechte Haltung sind viel besser geworden. Wir sind sehr gespannt, was noch an Fortschritten in den nächsten Wochen dazu kommen wird. Wir sind uns sicherer den je auf den "richtigen" Weg zu sein.

Wir setzen jetzt alles darauf  Paul auch in 2010 die Therapie zu ermöglichen. Natürlich können wir die Kosten nicht komplett alleine aufbringen und sind wieder auf Sie, die Spender angewiesen. Wir sind uns ziemlich sicher, dass es Sie gibt. Sie, die uns helfen unseren Sohn zu helfen. Danke.